Ein mysteriöser Fall, knifflige Rätsel und jede Menge verblüffende Experimente – der Experimentiertag unserer Viertklässler/inne hatte es in sich! Alles begann mit Pepe, dem Forscher-Pinguin, der plötzlich aus seinem Gehege verschwunden war. Doch glücklicherweise standen die Wissensagenten der vierten Klasse bereit, um den Fall zu lösen! Nachwuchs-Wissenschaftlerin Lilith Jörg hat den Experimentiertag für die Kinder geplant, die Geschichte von Pepe geschrieben und führte die Kinder durchs Programm. Mit detektivischem Gespür folgten die Schüler/innen den Hinweisen: eine geheime Botschaft auf gelben Zetteln, rätselhafte Spuren und sogar ein funkelndes Lichtspektakel. Um Pepe zu finden mussten die jungen Spürnasen ihre Forscherfähigkeiten unter Beweis stellen – mit echten Experimenten aus Biologie, Physik und Chemie!
Funken sprühen mit Stahlwolle und Batterie? Kein Problem! Farben trennen und schwarze Tinte „bunt“ machen? Ein Kinderspiel! Licht in seine Bestandteile zerlegen? Aber klar!
Elefantenzahnpasta für Elfie, die Elefantenkuh mit fürchterlichem Mundgeruch,
herstellen? Auch das meisterten die Viertklässler/innen mit Bravour. Fast alle Experimente konnten sie selbst durchführen und hatten dabei jede Menge Spaß – ganz nebenbei entdeckten sie spielerisch, was die Naturwissenschaften so faszinierend macht.

Lilith Jörg war selbst einmal Schülerin der Grundschule Tennenbronn. Heute studiert sie Biochemie an der ETH in Zürich – und vielleicht hat genau so ein Experimentiertag damals ihre Begeisterung für Naturwissenschaft geweckt? Ein Sachunterrichtsprojekt bei Frau Slotta über Waldtiere, bei dem sie sich besonders intensiv mit Fledermäusen beschäftigte, ist ihr bis heute lebhaft in Erinnerung geblieben.
Am Ende des Experimentiertages war die Freude in der vierten Klasse groß: Pepe war gerettet, die Rätsel waren gelöst – und die Neugier der Kinder auf naturwissenschaftliche Phänomene war geweckt!

Text und Fotos: Kerstin Heinlein